Pressespiegel
theater logo Produktionen RegieFigurenbau Workshop Über uns Förderer KontaktPresse
16.12.2011
Liechtensteiner Volksblatt
Sterntaler
Märchen vom Schenken und· Beschenktwerden
Freigebig Das Märchen «Sterntaler» der Gebrüder Grimm wurde von Anke Berger als Figurentheater lebendig aufgeführt. VON RETO ÖHRI Auf der Bühne des TAKino versammelten sich Kinder ab 4 Jahren, um dem Figurentheater von Anke Herger gespannt zu folgen. Diese holte Steine aus einem Stoffsäckchen: ein «Kartoffelstein» gesellt sich zum «Mondstein», der den Besitzer tanzen lässt. Gern liessen sich die Kinder mit diesen geschichtsreichen Steinen beschenken, die beispielsweise dafür sorgen, dass man keinen Hunger leiden muss. Es wurde auch bewusst, dass das Märchen «Sterntaler» für wohlgenährte Kinder leicht zu verdauen ist. Schenken trotz leerer Hände Das Mädchen aus dem Märchen über Schenken und Beschenktwerden nach den Brüdern Grimm gibt das Wenige, das sie besitzt, ab an bedürftige Menschen, die sie unterwegs trifft: Das bisscheu Brot, das sie selbst geschenkt erhalten hat, gibt sie ab an einen Hungernden. Ihre Kleidungsstücke vermacht sie Frierenden. Es gibt sein letztes Hemd. Anke Berger spielte mit wenigen Requisiten das Märchen Sterntaler in sehr lebendiger Form, sang passende Kinderlieder zum Figurentheater. Das 40-minütige Stück zog die Kinder von der ersten Minute an in seinen Bann. Die Kinder erlebten, wie die Figur des Mädchens zum Leben erweckt wurde, sahen, wie es all seine Kleider verschenkte, wie es sjch in den Wald zurückzog. Doch es bleibt nicht allein im Wald zurück. Der Mond und die Sterne schauen auf das Mädchen hinab und greifen ihm unter die Arme. Für seine Freigebigkeit wird es reichlich belohnt. Weitere Aufführungen finden morgen Samstag, den 17. Dezember, und am Sonntag, den 18. Dezember, jeweils um 16 Uhr im TAKino statt. Weitere Informationen: www.tak.li.